Chronik der Freiwilligen Feuerwehr Schessinghausen


Einleitung

Die Freiwillige Feuerwehr Schessinghausen wurde vor 75 Jahren auf Aufforderung des Landrates des Landkreises Nienburg gegründet. Bis dahin gab es nur Pflichtfeuerwehren. Im Laufe der 800 jährigen Geschichte Schessinghausens gab es gerade im 1800 und 1900 Jahrhundert zahlreiche Brände, bei denen ganze Häuser und Höfe den Flammen zum Opfer fielen. Mit der Fortentwicklung der Technik hat sich auch das Feuerlöschwesen in Schessinghausen grundlegend verändert. Zusätzlich ist die Freiwillige Feuerwehr Schessinghausen ein fester Bestandteil des dörflichen Lebens.

 

Die Geschichte der Freiwilligen Feuerwehr Schessinghausen

Die Gründung im Jahre 1934

Mit einer Verfügung des Landkreises Nienburg/Weser vom 05. Oktober 1934 an den damaligen „Gemeindeschulzen“ in Schessinghausen, wurde dieser aufgefordert, für

…“Dienstag, den 09. des Monats, 20 Uhr sämtliche Einwohner ihrer Gemeinde, die sich zum Eintritt in die Wehr verpflichtet haben, zum obigen Zeitpunkt, zur Bahlmann`schen Gastwirtschaft (Saal) zu bestellen, da wichtige Mitteilungen zum neuen Feuerlöschgesetz zu machen sind“.

Damit war die Gründungsversammlung der Freiwilligen Feuerwehr Schessinghausen einberufen, die auch tatsächlich am 09. Oktober 1934 stattfand. Eine Niederschrift über die Gründungsversammlung ist leider nicht mehr aufzufinden, obwohl sie ordnungsgemäß mit drei Ausfertigungen der festgestellten Satzung an den Landrat des Landkreises Nienburg versendet wurde.

Neben dem Bürgermeister der Gemeinde Schessinghausen nahmen an der Gründungsversammlung der damalige Kreisbrandmeister Twele und der Kreisobersekretär Kracke teil. Letzterer hatte dafür zu sorgen, dass alle notwendigen Formalitäten bei der Gründung der Freiwilligen Feuerwehr Schessinghausen beachtet wurden und um gleichzeitig den Anwesenden das neue Gesetz über das Feuerlöschwesen zu erläutern.

Die angefertigte Mitgliederliste vom 09.10.1934 zeigt, dass die Schessinghäuser Feuerwehr 37 Gründungsmitglieder hatte. Aus deren Mitte wurde Wilhelm Freitag, Schessinghausen Nr. 41 zum ersten Brandmeister gewählt. Die Wahl des Stellvertreters fiel auf Fritz Brandt. Beide wurden am 15.11.1934 durch den damaligen Landrat von Reck, nach vorheriger Anhörung des Provinzialfeuerwehrverbandes zum Brandmeister bzw. stellvertretenden Brandmeister bestellt.

Mitgliederliste nach der Gründungsversammlung am 09.10.1934:



(Wann und aus welchen Gründen die Streichungen und handschriftlichen Ergänzungen vorgenommen wurden sind, ist leider nicht mehr bekannt)


 

Die neugegründete Feuerwehr in Schessinghausen gehörte dem Feuerlöschverband vier, gemeinsam mit Husum, Langendamm, Linsburg, Bolsehle, Brokeloh und Groß Varlingen an.

37 Gründungsmitglieder waren für eine kleine Gemeinde, wie es Schessinghausen in jener Zeit war – 1938 hatte das Dorf 68 Hausnummern und 436 Einwohner -  eine ungewöhnlich hohe Zahl. Allerdings gab es hierfür einen besonderen Grund.Zu dieser Zeit bestanden schon in den Dörfern die verschiedenen Gliederungen der NSDAP. An höherer Stelle wusste man aber auch, dass die bis dahin noch nicht in eine der Parteigliederungen (vor allem der SA) der Ortschaften eingetretenen Männer auch nicht mehr eintreten würden. Diesem Personenkreis gab man eine Chance, in dem man mit einem Erlass vom Sommer 1934, die Mitglieder der Freiwilligen Feuerwehr den Mitgliedern der SA gleichstellte. Nun wurden überall dort, wo bisher Pflichtfeuerwehren bestanden, Freiwillige Feuerwehren gegründet. Alle diejenigen, die der SA nicht beitreten wollten, traten in die Freiwillige Feuerwehr ein.

 

Wie war es bis dahin mit der Feuerwehr in Schessinghausen? Aufzeichnungen oder irgendwelche Schriftstücke darüber liegen nicht mehr vor. Doch wird die Brandbekämpfung nicht anders gewesen sein, wie sie dem damaligen technischen Stand entsprechend in allen kleineren Orten war. Das Feuerlöschwesen wurde wahrscheinlich auf örtliche Ebene geregelt und den örtlichen sowie technischen Gegebenheiten angepasst durchgeführt. So beschrieb Friedrich Schiller seinem „Lied von der Glocke“ um 1800:

„Durch die Hände lange Kette, um die Wette,doch im Bogen fliegt der Eimer….“

 

Die erste mechanische Feuerwehrspritze, eine Handdruckspritze, die in der Gemeinde angeschafft wurde, trug die Jahreszahl 1871. Zu dieser Zeit wurde auch die Pflichtfeuerwehr gegründet. Ihr Hauptmann war in Schessinghausen der Schmied Ernst Wiese, Schessinghausen Nr. 57.

Die Handdruckspritze musste mit acht Mann gleichzeitig bedient werden, nur so entfaltete sie ihre volle Leistung. Ebensoviel Männer mussten auch zur Ablösung bereitstehen. Eine solche Pflichtfeuerwehr musste also mindestens 20 Mitglieder umfassen.

Die Handruckspritze, die natürlich nur an offenen Gewässern (Gräben oder Teiche) eingesetzt werden konnte, stand im Spritzenhaus, welches auf dem Hof Block, Schessinghausen Nr. errichtet wurde. Die naheliegenden Höfe, Block - Schessinghausen Nr. 1, Engelbart - Schessinghausen Nr. 2 (heute Knipping) und Hoffmeyer - Schessinghausen Nr. 7 (heute Beermann), waren verpflichtet, die Spritze, die mit Pferdekraft fortbewegt wurde, zu bespannen, wenn dieses erforderlich war.

Das Spritzenhaus (es hatte jahrelang auch als Sammelstelle für Altglas gedient) hat inzwischen ausgedient und wurde abgetragen und in Linsburg als Garage wieder aufgebaut.

 

Auch die 1934 gegründete Freiwillige Feuerwehr Schessinghausen arbeitete noch mit dieser Handdruckspritze von 1871. Jeden 2. Sonntag war von 9.00 – 10.00 Uhr Dienst im sogenannten „Hahnen Hoppenhof“.

Der größte Teil des Dienstes bestand aus Fußdienst, einer teilweise vormilitärischen Erziehung. Wenn an der Spritze geübt wurde, so wurde diese im Mannschaftszug zur Wasserentnahmestelle gezogen. Diese Wasserentnahmestellen waren Teiche und offene Gräben, die vor „Durchlässen“ mit „Schütten“ angestaut wurden.

Die Leitung der Wehr war straff gestaltet. Wer entschuldigt fehlte musste 25 und wer unentschuldigt fehlte musste 50 Pfennig in die Wehrkasse zahlen. Die Kassenführung hatte Fritz Biermann, Schessinghausen Nr. 35.

Die Entwicklung der Freiwilligen Feuerwehr im Laufe der Jahrzehnte

Nach dem Krieg übernahm Fritz Wiese, Schessinghausen Nr. 49 die Leitung der Freiwillige Feuerwehr Schessinghausen. Wie aus einem Vermerk des Landkreises Nienburg hervorgeht, wurde er am 10.10.1946 vom Gemeinderat der Gemeinde Schessinghausen zum Brandmeister gewählt.

Die Mitgliederliste vom 1949 zeigt, dass die Freiwillige Feuerwehr Schessinghausen inzwischen einen beachtlichen Mitgliederzuwachs zu verzeichnen hatte. Waren es 1934 noch 37 Mitglieder, so zählte die Wehr 1949 insgesamt 61 Mitglieder, davon waren 38 aktive Mitglieder.

Im Jahre 1953 hatte auch endlich die inzwischen über 80 Jahre alte Handdruckspritze ausgedient und wurde am 05.11.1953 durch eine Zapfwellenpumpe der Fa. Perrot abgelöst. Diese wurde von einem Traktor mit Zapfwelle gezogen und angetrieben. Mit dem Einsatz der wesentlich stärkeren Zapfwellenpumpe war die Feuerwehr auch nicht mehr darauf angewiesen, Löschwasser ausschließlich aus offenen Gewässern zu entnehmen. Jetzt konnten auch Hydranten gebaut werden und somit wurde das Netz der Löschwasserstellen innerhalb der Gemeinde Schessinghausen deutlich erweitert.

In der Ausübung des Feuerwehrdienstes waren erhebliche Änderungen eingetreten. Die Bedienungsmannschaft wurde zunehmend auf Schnelligkeit gedrillt und auf Gemeinde- und Kreisebene wurden immer häufiger Vergleichswettkämpfe durchgeführt.

Im Jahre 1959 wurde die Handdruckspritze von 1871 an die Fa. Gosewisch verkauft und demontiert. Das war das Ende der über 80 jährigen Handdruckspritze der Feuerwehr Schessinghausen.


 

Im Herbst 1960 wurde in Schessinghausen der dritte Löschwasserbrunnen fertiggestellt. Vor dem damaligen Kühlhaus wurde ein 24,5 Meter tiefer Brunnen gebohrt, aus dem, um als Löschwasserbrunnen abgenommen zu werden, mindestens 600 Liter Wasser in der Minute entnommen werden mussten. Bei der Abnahme stellte sich jedoch heraus, dass die im Jahre 1953 angeschaffte Zapfwellenpumpe den Leistungsanforderungen nicht mehr entsprach und zur Wasserförderung aus dem Brunnen unbrauchbar war

Im Februar 1961 beschaffte die Gemeinde Schessinghausen eine neue leistungsstarke Ragkraftspritze. Diese wurde in einem Anhänger zusammen mit Schläuchen transportiert. Auf der Jahreshauptversammlung 1965 wählten die Feuerwehrkameraden den langjährigen stellvertretenden Gemeindebrandmeister Friedrich Meyer, Schessinghausen Nr. 90 zum Gemeindebrandmeister. Zu dieser Zeit waren in der Gemeinde Schessinghausen fünf Bohrbrunnen und vier Teiche vorhanden. Daneben verfügte die Feuerwehr Schessinghausen über 100 Meter B- und 150 Meter C-Schlauch und sechs Feuerhörner. Alarmiert wurde die Feuerwehr in dieser Zeit noch wie vor 100 Jahren, mit Feuerhörnern.

Mit der Gründung der 1. Samtgemeinde im Landkreis Nienburg, der Samtgemeinde „Im Wohlde“ mit Sitz in Langendamm im Jahre 1966 wurde die Gemeinde Schessinghausen Mitglied in der neugegründeten Samtgemeinde. Gleichzeitig war damit die Zuständigkeit für das Feuerlöschwesen und somit für die Freiwilligen Feuerwehr Schessinghausen auf die Samtgemeinde übertragen worden.

Die Jahre 1969 und 1970 waren für die Feuerwehr Schessinghausen von besonderer Bedeutung. Bereits in seiner Sitzung im Jahre 1967 hatte der Gemeinderat beschlossen, für die Feuerwehr ein Kleinlöschfahrzeug zu kaufen. Die Anschaffung wurde allerdings vorläufig zurückgestellt.

Im Februar 1969 war es dann so weit, der Gemeinderat beschloss erneut den Kauf eines VW-Kastenwagens mit der Einbauausstattung von der Fa. Ziegler aus Hannover, zu einem Preis von 9.519,46 DM. Dieses Fahrzeug, das der Wehr in Schessinghausen noch bis 1985 als einziges Einsatzfahrzeug diente, wurde auch noch im Jahre 1969 ausgeliefert.

Ebenfalls hatte der Gemeinderat 1969 einstimmig beschlossen ein neues Feuerwehrgerätehaus in der Größe von 4 x 7 Meter auf dem gemeindeeigenen Schulgrundstück errichten zu lassen. Die Baukosten wurden von der Gemeinde für die Bewilligung des Zuschusses durch den Landkreis mit 12.140,31 DM angegeben. Tatsächlich sind die Baukosten aber wesentlich höher gewesen, die jedoch durch umfangreiche Eigenleistungen der Feuerwehrkameraden erheblich gemindert werden konnten.

 

Am 2. Mai 1970 wurde im Beisein der Kameraden der Freiwilligenfeuerwehr Schessinghausen, des Gemeinderates, des Kreisbrandmeisters Wente und der Bürgermeister der Nachbargemeinden vom Bürgermeister Biermann das neuerrichtete Gerätehaus und das zuvor erworbene neue Feuerwehrfahrzeug an den Gemeindebrandmeister Meyer übergeben. Mit humorvollen Worten überreichte Bürgermeister Fritz Biermann nicht nur die Schlüssel für Fahrzeug und Gerätehaus, sondern übergab auch ein altes blankgeputztes Feuerhorn als Traditionszugabe.



In den Folgejahren wurden die Feuerhörner nicht mehr benötigt. Das Land Niedersachsen hatte inzwischen die Montage von Luftschutzwarnsirenen angeordnet. Die Gemeinde Schessinghausen erhielt zwei Sirenen. Eine wurde auf dem bisherigen Schulgebäude und die zweite auf der Scheune von Fritz Biermann installiert. Diese Sirenen waren auch für die Alarmierung der örtlichen Feuerwehr bestimmt.

Bei der Jahreshauptversammlung im Jahre 1972 wurden Neuwahlen erforderlich, da der langjährige Gemeindebrandmeister Friedrich Meyer auf eine erneute Wiederwahl verzichtete. Zu seinen Nachfolger wurde Heinz Lenz, Schessinghausen Nr. 104 gewählt.

Am 01.03.1974 wurde im Zuge der Gebiets- und Verwaltungsreform in Niedersachsen die Samtgemeinde „Im Wohlde“ aufgelöst. Die bis dahin selbständige Gemeinde Schessinghausen verlor seine Selbständigkeit und wurde der Gemeinde Husum eingemeindet und mit dieser Mitglied der Samtgemeinde Landesbergen. Die Freiwillige Feuerwehr Schessinghausen ist jedoch bis heute selbständige Wehr im Ortsteil Schessinghausen geblieben.

Unter der fachmännischen Regie von Ortsbrandmeister Heinz Lenz wurde im Jahre 1976 von den Kameraden der Freiwilligen Feuerwehr Schessinghausen in nahezu ausschließlicher Eigenleistung in Anschluss an das Gerätehaus ein Kameradschaftsraum ausgebaut. Bei der Beschaffung der Baumaterialien wurde eine finanzielle Unterstützung durch die Samtgemeinde Landesbergen gewährt.

Ebenfalls im Jahre 1976 wurde auf dem Gebiet des Feuer- und Katastrophenschutzes vom Landkreis Nienburg Schwerpunkte gebildet. Von diesen Schwerpunkten aus sollen hauptsächlich die Einsätze der Wehren erfolgen. Sie sollen auch den größten Anteil der finanziellen Unterstützung durch den Landkreis erhalten. Innerhalb des Bereiches der Samtgemeinde ist Husum solcher ein Schwerpunkt.

Auf der Jahreshauptversammlung 1978 wurde Heinz Wiebking zum stellvertretenden Ortsbrandmeister gewählt. Weil der bisherige Ortsbrandmeister, Heinz Lenz sich auf der Jahreshauptversammlung 1984 nicht wieder für eine Wahl zur Verfügung stellte, musste ein neuer Ortsbrandmeister gewählt werden. Erst in einer zweiten, außerordentlichen Hauptversammlung wurde Werner Beermann am 03.03.1984 zum neuen Ortsbrandmeister der Freiwilligen Feuerwehr Schessinghausen gewählt.

Nach dem das 1969 ausgelieferte Feuerwehrfahrzeug nicht mehr dem technischen Standard entsprach, wurde im Jahre 1987 ein neues Feuerwehrfahrzeug angeschafft. Wie auf dem Bild zu sehen, nimmt der Ortsbrandmeister Werner Beermann die Glückwünsche vom Samtgemeindebürgermeister Fritz Lühring entgegen.


Weiter wurde im Jahr 1988 eine dritte Sirene für den Ort Schessinghausen beschafft. Neben der Scheune von Fischer wurde die Sirene auf einem Stahlmast errichtet. Damit wurde eine flächendeckende Alarmierung der Feuerwehrkameraden sichergestellt.

Nach dem Ortsbrandmeister Werner Bermann auf der Jahreshauptversammlung 1996 für eine weitere Amtsperiode nicht mehr zu Verfügung stand, musste ein neuer Ortsbrandmeister gewählt werden. Zu diesem wurde Rudolf Stoll gewählt. Stellvertreter war weiterhin der 1990 gewählte Wolfgang Block.  Im Frühjahr 1996 heulten in Schessinghausen die Sirenen, aber die Freiwillige Feuerwehr aus Schessinghausen konnte nicht ausrücken, denn das eigene Feuerwehrfahrzeug stand in Flammen. Nach einem technischen Defekt brannte das 1987 beschaffte Fahrzeug, einschließlich aller Materialien und der Pumpe völlig aus.

Auf einer außerordentlichen Jahreshauptversammlung 1997 wurde der bisherige Stellvertreter, Wolfgang Block zum neuen Ortsbrandmeister und Gerd Kirchhoff zu seinem Stellvertreter gewählt. In der Zwischenzeit hatten die Bauarbeiten am Erweiterungsbau des Feuerwehrgerätehauses begonnen, welche im Frühjahr 1997 abgeschlossen wurden. Insgesamt wurden über 2.000 Arbeitsstunden in die Herrichtung des neuen Feuerwehrgerätehauses investiert.

Weiterhin wurde im Jahr 1997 das neue Feuerwehrfahrzeug übergeben. Samtgemeindebürgermeister Fritz Lührung übergab den Fahrzeugschlüssel an Ortsbrandmeister Wolfgang Block. Im Hintergrund ist das neue Feuerwehrgrätehaus zu sehen.


Auf der Jahreshauptversammlung im Januar 2006 wurde der bisherige stellvertretener Ortsbrandmeister Gerd Kirchhoff zum Ortsbrandmeister gewählt.

Die Jugendfeuerwehr Schessinghausen

Die Gründung der Jugendfeuerwehr SchessinghausenI

Im Frühjahr 1975 wurde die Jugendfeuerwehr Schessinghausen als erste Jugendfeuerwehr in der Samtgemeinde Landesbergen gegründet. Erster Jugendfeuerwehrwart war Rudolf Stoll, der dieses Amt im Herbst 1976 an Eckhard Schulz übergeben hat. Als Gründungsdatum wurde der 15. März 1975 festgelegt.

Ziel der Jugendfeuerwehr war und ist es, Jugendliche an die Feuerwehr heranzuführen und ihnen die Feuerwehrtechnik zu erklären. Weiter sollte aber auch die allgemeine Jugendarbeit, sowie Spiel und Spaß nicht zu Kurz kommen.

Die Entwicklung der Jugendfeuerwehr Schessinghausen

Die Jugendfeuerwehr Schessinghausen besteht nun schon seit über 30 Jahren. Ganze Generationen Jugendlicher (wie der heutige Ortsbrandmeister Gerd Kirchhoff) haben ihren Dienst bei der Jugendfeuerwehr absolviert und dabei viel Spaß und Freude erlebt.

eben dem feuerwehrtechnischen Dienst hat die Jugendfeuerwehr Filmabende, Fußballturniere, Kegelturniere, Kinobesuche, Umweltschutztage, Orientierungsmärsche und vieles mehr organisiert. Höhepunkte waren immer die Teilnahmen an den diversen Zeltlagern im Landkreis Nienburg.

  Kreiszeltlager 1984

Jugendfeuerwehrwettkämpfe 1991

                                                              

Die Jugendfeuerwehr 2009

                                                 

Sie wurde dabei immer tatkräftig von der eigentlichen Wehr und von der Samtgemeinde Landesbergen unterstützt.eute kann man sagen, dass die  Jugendfeuerwehr ein fester Bestandteil der Freiwilligen Feuerwehr Schessinghausen geworden ist, von deren Arbeit die heutigen Wettkampfgruppen der Feuerwehr profitieren.

 Heute kann man sage, dass die Jugendfeuerwehr ein fester Bestandteil der Freiwilligen Feuerwehr Schessinghausen geworden ist, von deren Arbeit  die heutigen Wettkampfgruppen der Feuewehr profitieren.

 

Die technische Ausstattung der Freiwilligen Feuerwehr Schessinghausen

Die Einsatzfahrzeuge

Bilder von der handbetriebenen Feuerwehrspritze von 1871 liegen leider nicht mehr vor. Auf dem Bild zu sehen ist eine vergleichbare Spritze der Freiwilligen Feuerwehr Nienburg aus dem Jahre 1910. Diese und die Spritze von 1871 wurde von zwei Pferden gezogen und musste mit acht Männern betrieben werden. Die handbetriebene Feuerwehrspritze wurde 1953 außer Dienst gestellt und später demontiert.

Die Zapfwellenpumpe von 1953, dieses Gerät wurde schon von einem Traktor gezogen und über die Zapfwelle angetrieben. Mit der Pumpe konnten schon Bohrbrunnen bedient werden. Diese Pumpe wurde 1960 / 1961 außer Betrieb genommen. Sie befindet sich noch im Besitz der Feuerwehr Schessinghausen

Dieser Anhänger wurde für die Tragkraftspritze von 1961 beschafft. In dem Wagen wurde nicht nur die Motorspritze, sondern auch der Großteil der Ausrüstung (Schläuche usw.) transportiert. Mit der Anschaffung des Löschfahrzeuges von 1969 wurde der Wagen außer Betrieb genommen und befindet sich ebenfalls noch im Besitz der Feuerwehr.

Das Foto zeigt das aktuelle Löschfahrzeug der Freiwilligen Feuerwehr Schessinghausen und wurde 1997 beschafft. Er entspricht dem derzeitigen feuerwehrtechnischen Standard und ist mit Atemschutzgeräten ausgestattet




Das Feuerwehrgerätehaus Schessinghausen

Das alte Spritzenhaus stand bei Block Nr. 1 auf dem Grundstück (gegenüber dem heutigen Feuerwehrgerätehaus). Es wurde Ende der 60ger Jahre außer Betrieb genommen und diente noch mehrere Jahre zur Altglassammlung der Feuerwehr und als Lagerraum. Nachdem es abgebaut und liebevoll restauriert wurde, wird es heute in Linsburg als Garage genutz


Das neue Feuerwehrgerätehaus entspricht den derzeitigen feuerwehrtechnischen Normen. Es bietet Platz zur Bekleidung und verfügt über einen großen Gruppenraum mit Waschgelegenheiten und Toiletten.

Personalien und Ehrungen der Freiwilligen Feuerwehr Schessinghausen

Die Gemeinde- bzw. Ortsbrandmeister

W. Freitag 1934 - 1946

F. Wiese 1946 - 1965

F. Meyer 1965 - 1971

H. Lenz 1971-1984

W.Beermann 1984 -1996

Rudi Stoll 1996 - 1997

W.Block 1997-2007

G.Kirchhoff 2007- 2013

   2013- z.Zt. Hendrik Burghardt

 
Das Gründungsmitglied von 1934

Der Altbürgermeister Fritz Biermann erhält auf der Jahreshauptversammlung 2005 die Urkunde für 70 jährige Mitgliedschaft in der Freiwilligen Feuerwehr Schessinghausen. Er ist nicht nur stets Mitglied, sondern auch Förderer der Feuerwehr in Schessinghausen gewesen.



Die Ehrenmitglieder der Freiwilligen Feuerwehr Schessinghausen:

Wolfgang Block ist seit 2007 Ehrenmitglied der Freiwilligen Feuerwehr Schessinghausen. Von 1997 – 2006 war er Ortsbrandmeister und zuvor viele Jahre stellv. Ortsbrandmeister. Eingetreten ist er 1966 in die Wehr. Weiter war er lange Zeit Kassenwart und einige Zeit Maschinist.

Der langjährige Hauptlöschmeister und stellv. Ortsbrandmeister (18 Jahre) ist seit 2008 Ehrenmitglied der Freiwilligen Feuerwehr Schessinghausen. Vorher war er viele Jahre Maschinist. 2001 wurde er für 40jährige Mitgliedschaft geehrt

Das Kommando:
(v. l.: A. Knipping, P. Stoll, Chr. Meier, A. Menze, Ch. Walter, G. Kirchhoff, L. Molzahn, H. Stoll, A. Jochim, L. Lindhorst und H. Burghardt)

Unterstützen Sie uns!                     

Werden Sie förderndes Mitglied

Wir, die Mitglieder der Freiwilligen Feuerwehr Schessinghausen, sind 24 Stunden an allen Tagen im Jahr immer für Sie da, wenn Sie Hilfe brauchen. Wir sind bereit, unser Leben für Sie einzusetzen, wir gehen für Sie durchs Feuer.

Vorbeugung, Schutz und Rettung vor Gefahr sind unser Anliegen, dafür opfern viele freiwillige und ehrenamtliche Helfer regelmäßig ihre Freizeit und sind Tag und Nacht im Einsatz - natürlich unentgeltlich!

Diese Einsatzbereitschaft unzähliger Freiwilliger erscheint vielen als Selbstverständlichkeit und nur wenigen ist bewusst, wie viel Arbeit unsere Feuerwehrleute leisten. Hinter dieser Leistung stehen Menschen, Frauen und Männer, die im Dienste ihrer Mitmenschen auf Freizeit verzichten und jederzeit bedingungslos zur Verfügung stehen.

Dabei unternehmen wir große Anstrengungen unsere Feuerwehrleute immer auf dem neusten Stand der Technik zu halten und bieten zahlreiche Ausbildungseinheiten an, von der Ersten Hilfe bis zur Technischen Hilfeleistung. Selbstverständlich kosten Ausbildung und Ausstattung Geld und ohne ihre Unterstützung wären viele Projekte nicht umzusetzen.

Fördernde Mitgliedschaft

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Werden Sie förderndes Mitglied, für nur 12.- Euro im Jahr, und helfen Sie uns so, unsere Arbeit weiterhin auf einem hohen Niveau weiterzuführen. Mit Ihrem Geld investieren Sie direkt in die Kameraden der Feuerwehr Schessinghausen und ihre hohe Motivation, denn wir verwenden es für eine bessere Ausstattung unseres Feuerwehr oder einfach dafür, daß man nach einem schweren Einsatz oder einer anstrengenden Übung ein kostenloses Getränk zu sich nehmen kann.

 
Wir bedanken uns schon jetzt im voraus.

Ihre Feuerwehr Schessinghausen

Der Ortsbrandmeister

 
Sie haben Fragen dann schreiben Sie uns.   feuerwehr@schessinghausen.de

 

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